E-Mail Marketing – Mann liest Emails auf Laptop

E-Mail Marketing ist eine bewährte und kostengünstige Form der Kundenpflege. Doch was müssten Sie tun, damit Ihre Newsletter im digitalen Postfach aufzufallen?

Nomen est omen

Zwar ist eine interessante Betreffzeile wichtig für den ersten Eindruck und sorgt für eine höhere Öffnungsrate, allerdings gibt es noch etwas anderes, worauf Sie achten sollten – auf den Absender.
Benutzen Sie anstelle des Namens Ihres Unternehmens eine Person, denn so wird Ihr Newsletter nicht sofort als Werbung eingestuft und ignoriert. Von Personen versendete Emails werden als wichtiger und/oder wertvoller wahrgenommen – daher öffnet man sie eher, unabhängig vom Betreff. Im Optimalfall versenden Sie als Chef persönlich.

Der Kunde ist content, content is king

Versteifen Sie sich in Ihren Newslettern nicht zu sehr auf Ihr Unternehmen. Die meisten Menschen interessieren sich nämlich vor allem für eines – für sich selbst. Das gilt natürlich auch für Ihre Kunden, er möchte einen Vorteil für sich sehen. Integrieren Sie ihn daher in Ihre Newsletter, sprechen Sie sie direkt an und machen Sie ihm deutlich, warum die Inhalte dieser E-Mail für ihn von Relevanz sind. Bieten Sie ihm nach Möglichkeit einen Mehrwert – z.B. einen Jubiläumsrabatt – und probieren Sie, für jedes „ich/wir“ mindestens zwei „Sie/Du“ zu setzen.

Es war einmal…

Erzählen Sie eine Geschichte. So können Sie Informationen unterhaltsam und ansprechend verpacken, die ein Kunde andernfalls als langweilig empfinden würde. Zudem gibt es Ihnen die Chance, aus der Masse an E-Mails hervorzutreten, da Storytelling im deutschsprachigen Raum als strategisches Marketing-Tool noch wenig genutzt wird.
Die grundlegenden Elemente einer Geschichte sind eine Hauptfigur, ein Problem, eine Innovation und die Lösung des Problems durch diese Entdeckung.

Die perfekte Versandzeit

Die höchste Öffnungs- und Klickrate weist der Freitag auf. Allerdings macht ihn das nicht zwingend zum besten Versandtag, denn jede Branche tickt anders.
Eine gute Orientierungshilfe kann Ihre Unternehmens-Website sein: Wann haben Sie die meisten Besucher und wann die meisten Registrierungen? Wann erfolgen die meisten Bestellungen?
Auch sollten Sie den Versandzeitpunkt Ihrer Branche anpassen. B2B-Empfänger werden Ihre Newsletter hauptsächlich während der Arbeitszeit, also tagsüber, lesen. Endverbraucher dagegen lesen ihre Emails meist nach der regulären Arbeitszeit.
Letztendlich müssen Sie aber den perfekten Versandzeitpunkt selbst ermitteln, den eine universelle Lösung gibt es hier leider nicht. Am besten testen Sie verschiedene Tageszeiten an verschiedenen Wochentagen mit unterschiedlichen Empfängergruppen, um herauszufinden, welcher Zeitpunkt sich für Sie am besten eignet.

 

Was gibt es sonst noch zu beachten? Lesen Sie hier unseren Beitrag „E-Mail Marketing zur Neukundengewinnung